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Wie eine Ikone entsteht

Als der angesehene amerikanische Industriedesigner Richard Arbib vor seinem weißen Bogen Papier saß und ihm von Hamilton zugesichert wurde, er könne sein Design ganz nach Belieben und ohne Sinn für Praxistauglichkeit entwerfen, konnte er nicht ahnen, dass sein allererster Entwurf zu einer Ikone des 20. Jahrhunderts werden und noch über 60 Jahre später Faszination ausstrahlen würde. Dies ist die Geschichte der Ventura.

 

 

Die Anfangstage der Ventura lagen im Amerika der 1950er Jahre. Es war eine Zeit des Wandels. Nach Jahren des Konflikts und vielen Entbehrungen sah sich die Welt plötzlich am Beginn einer Wachstums- und Wohlstandsphase und begegnete zugleich einer rebellischen Gegenkultur, der sich die Jugend anschloss. Teil dieser Bewegung war eine neue Musikrichtung, bekannt als Rock’n’Roll, die mit ihrem ganz neuen Sound, der sich aus vielen verschiedenen Stilrichtungen zusammensetzte – und ihrem neuen, optischen Look – um die ganze Welt gehen sollte und noch heute viele Künstler beeinflusst. Lederjacken, Jeans und gekonnt gestylte Frisuren waren Teil des Looks und wurden für die junge Generation zu einer neuen Uniform.

 

Niemand weiß, ob es die kleinen Details jenes Tages waren – chromblitzende Stoßstangen an einem Wagen, Vorstellungen von der Zukunft – oder die uneingeschränkte Schaffensfreiheit, die zu Arbibs unglaublichem Design führten. Was wir aber wissen ist, dass Hamilton einen Weg fand, das schildförmige Gehäuse aus Edelstahl herzustellen, der ungewöhnlichen Form eine Krone hinzuzufügen, das Leder- und Metallarmband zu befestigen und der Ventura das gewisse Etwas zu verleihen, das sie zur Ikone werden ließ.

 

 

 

 

Die Ventura war nämlich die weltweit erste elektrische Armbanduhr, die von einer Batterie betrieben wurde. Durch ihre elektrischen Eigenschaften erregte die Ventura sofort Aufsehen und stellte eine Revolution für die Welt der Uhrmacherkunst dar.

 

 

 

 

 

Was die Ventura aber in den Köpfen der Menschen präsent bleiben ließ, war ihr Auftritt vier Jahre später, am Handgelenk des Weltstars Elvis Presley in dessen Musikkomödie „Blue Hawaii“ aus dem Jahr 1961. Dank seines großen Talents, das ihm in kürzester Zeit zum Starruhm verholfen hatte, avancierte Elvis zum Superstar der Rock’n’Roll Revolution, deren Schockwellen eine ganze Generation inspirierten und ihn zu einer Kulturikone werden ließen.

 

 

 

 

 

 So wie Elvis und seine Zeitgenossen Rhythm & Blues, Country, Western und Soul Music miteinander verschmelzen ließen, nutzte Hamilton eine ungewöhnliche Kombination aus komplexem Design, dem Vermächtnis der Uhrmacherkunst, Präzision und Innovation, um die Ventura zu erschaffen.

 

 

 

 

 

 

„Hamilton nutzte eine ungewöhnliche Kombination aus komplexem Design, dem Vermächtnis der Uhrmacherkunst, Präzision und Innovation, um die Ventura zu erschaffen.“

 

 

 

 

 

 

Dass die Wege zum Ruhm sowohl der Ventura als auch des Superstars Elvis untrennbar miteinander verbunden zu sein scheinen, mag Zufall sein, aber die Eigenschaften, die sie beide nicht nur zu einem Favoriten der Öffentlichkeit, sondern auch zu einem Symbol jener Zeit werden ließen, haben beide unbestreitbar gemein. Einer Öffentlichkeit, die sich verzweifelt nach der Zukunft sehnte, etwas so völlig Neues und Anderes zu präsentieren, war für beide der Schlüssel zum Erfolg.

 

 

Anfangs blieb die Ventura sieben Jahre lang in Produktion, bevor diese eingestellt wurde, aber die Nachfrage war nach wie vor hoch und sie wurde schnell zu einem Sammlerstück. Als Ikone stand immer fest, dass die Ventura eines Tages ihr Comeback feiern musste, und Hamilton nahm seinen Leitstern des modernen Designs aus der Mitte des 20. Jahrhunderts im Jahr 1988 wieder in seine Kollektion auf. Seitdem wurde die Produktion nicht mehr eingestellt. Die starke Verbindung der Ventura zum King of Rock’n’Roll bleibt ebenfalls bestehen: 2015, in dem Jahr, in dem Elvis seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte, erschien eine neue Kollektion der Ventura. 

 

 

Und 2017, 60 Jahre, nachdem Richard Arbib sich mit einem weißen Bogen Papier und ohne jede Einschränkung an seinen Schreibtisch setzte, erschienen ebenfalls neue Modelle der legendären Uhr. Der Rest bleibt Geschichte.

 

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